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Barbara Kalt-Böhm
Impulsgeber - Mentalcoach - Speaker   

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Blog: Leben ist Passion

Die Droge des Gedächtnisses: Emotionen

Gepostet am 9. Oktober 2019 um 20:25

Was ist der Unterschied zwischen dem Speicher eines Computers und dem Speicher des menschlichen Gehirns? Das ganz entscheidende ist, dass wir beim Computer von einem Daten- und beim menschlichen Gehirn von einem Erlebnisspeicher sprechen. Wesentlicher ist, dass wir Erlebnisse immer mit Bildern und Emotionen verbinden. Daten haben immer die gleiche Qualität, die auf 0 und 1 herunter gebrochen werden können.

Dieses Wissen können wir für Lern- und Veränderungsprozesse nutzen! Was bedeutet das, wenn unser Gehirn kein reiner Datenspeicher, sondern ein Erlebnisspeicher ist?

Wir verknüpfen in unserem Gehirn ständig und unaufhörlich Daten mit Emotionen, Bildern und Erlebnissen.

Wir lernen besonders nachhaltig und effizient, wenn mit den zu lernenden Inhalten Emotionen verbunden sind. Positiv als auch negativ. Neues Wissen und neue Fähigkeiten verknüpfen wir mit bewegenden positiven oder negativen Ereignissen.

Deshalb ist es extrem wichtig, dass wir unsere Herzenswünsche, die unser ureigenes Potential beinhalten wirklich kennen.

Herzenswünsche sind mehr als Ziele, denn bei Herzenswünschen geht deutlich mehr voraus. Ein notwendiger Veränderungsprozess!

Nun heißt es die Emotionen zu mobili-sieren und Bilder in unserer Vorstellung zu erschaffen.

Wir erreichen so eine sehr viel höhere Veränderungskraft und realisieren viel schneller unsere Herzenswünsche.


Und jetzt ein wirklich wichtiger Satz:

"Unser Gehirn unterscheidet nicht auf Dauer zwischen Imagination und Wirklichkeit".


Dies gilt allerdings nur unter der Bedingung, dass unsere Vorstellung uns nicht einen Wertekonflikt beschert.

Das heißt, uns kein Glaubenssatz blockiert. Egal ob er fremd oder selbst kreiert ist.

 

Es ist wichtig, dass unser Wunsch mit der inneren Wirklichkeit harmoniert.

 

Nehmen wir folgendes Beispiel:

Ich wünsche mir eine harmonische Familie. Innerlich jedoch steht bei mir alles auf Alarm und Abwehr sobald sich mir Eltern, Bruder, Schwester nähern. Warum ist das so, weil meine inneren Bilder, meine Wirklichkeit eben nicht Familie nur als positiv und wünschenswert erfahren hat.

Meine inneren Resonanzfrequenz und die Wunschfrequenz stimmen somit nicht überein.

Liegen jedoch die Bilder, Werte und Emotionen auf einer Frequenzwelle mit meinem Herzenswunsch, dann beginnt ein genialer Prozess, den wir mit dem Bild eines Katalysators vergleichen können.

Ein Prozess wird herbeigeführt ohne sich selbst zu verbrauchen!

Die inneren und äußeren Antennen suchen so nach allen Möglichkeiten den Wunsch Realität werden zu lassen.

Seminarteilnehmer berichten immer wieder von ihrer Erfahrung, dass nachdem sie sich über das Ziel = Herzenswunsch klar waren, die Umsetzung einfach war. Auf einmal gingen die Tore auf. Vieles zeigte sich in einem anderen Licht. Es war wie ein Dammbruch.

So viel Aufgestautes, so viele innere Widerstände, die immer wieder aufwendig mobilisiert wurden, die nichts, aber auch gar nichts positives bewirkten. Was Glaubenssätze und Angst alles verhindern können! Es ist unglaublich.

Wenn es um Lern- und Veränderungs-prozesse geht, ist es wichtig, dass wir wissen, dass diese umso einfacher umzusetzen sind, je positiver die Ereignisse und Bilder sind, die wir damit verknüpfen können.

Wenn ich Wissen speichern will, dann brauche ich die Verbindungen was ich mit dem Wissen, das ich mir aneigne, bewegen oder verändern kann. Ich kann fremde und abstrakte Wissensgebiete sehr schnell erschließen, wenn ich Zusammenhänge sehe und erkenne und das Gefühl einer Erweiterung meines Horizontes damit verbinde.

Kommt zu dieser Erweiterung eine Emotion, was für mich innerhalb meines Wertesystems fast unabänderlich ist, dann reagiert unser System wie ein Turbo.

Mystify your life

 


Kategorien: Emotionen

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